Zimmer: Streit ist provinziell und kleingeistig – Endlich zur Kooperation übergehen
Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts zur Namensfindung im Oberharz hat der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, Lars-Jörn Zimmer, die Streitkommunen aufgefordert, schnell wieder zu einer engen Zusammenarbeit zurückzukehren. „Der Streit um den Namen Oberharz ist provinziell und kleingeistig. Er hilft niemandem“, so Zimmer. Der Harz müsse in seiner touristischen und wirtschaftlichen Gesamtheit betrachtet werden. Nur wenn alle Kommunen, egal ob in Niedersachsen oder in Sachsen-Anhalt, an einem Strang zögen, könne der Harz als erfolgreiche Tourismusregion weiterentwickelt werden. Die beschränkten Ressourcen sollten lieber für neue Konzepte, statt für gerichtliche Auseinandersetzungen genutzt werden. Angesichts des Konkurrenzdrucks der Tourismusregionen und auch angesichts der konjunkturellen Situation sei es dringend erforderlich, die Kräfte gemeinsam zu bündeln. „Wenn ein Gast im Harz Urlaub macht, dann ist er auch im Harz. Ihn interessiert nicht, ob er sich gerade in Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt befindet und schon gar nicht, ob er sich in einer Kommune Namens Oberharz bewegt. Die Gerichtsentscheidung hat endlich Klarheit gebracht. Diese gilt es zu akzeptieren“, so Zimmer abschließend. (20. November 2009)
