Zimmer: Weitere eisenbahntechnische Attraktion
Der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, Lars-Jörn Zimmer, hat das Engagement der Landesregierung zur Aktivierung der Rübelandbahn begrüßt. „Die Rübelandbahn ist ein einmaliges technisches Denkmal in der am meisten besuchten Tourismusregion Sachsen-Anhalts“, so Zimmer. Mit der Aufarbeitung der Berglok 95 1027 schaffe man nun die Voraussetzungen für einen regelmäßigen Tourismusbetrieb. Damit würden Orte wie Hüttenrode, Rübeland und Elbingerode weiter aufgewertet und für viele Besucher noch interessanter. Das Beispiel der Harzquerbahn zeige, welchen Beitrag alte Technik bei der touristischen Erschließung leisten kann. „Niemand kann sich den Harz ohne die schönen Dampfrösser vorstellen. Nun kommt eine weitere eisenbahntechnische Attraktion hinzu“, sagte Zimmer. Hintergrund: Die Rübelandbahn überwindet seit dem Jahr 1886 auf nur 30,6 Kilometern einen Höhenunterschied von 300 Metern. Anfangs wurde sie daher als Zahnradbahn betrieben. Später war sie eine der ersten Steilstrecken weltweit, die mit neuartigen Dampflokomotiven einen modernen und innovativen Ädhäsionsbetrieb abwickeln konnte. Die Rübelandbahn besitzt als betriebliche Besonderheit eine Spitzkehre und Steigungen bis zu 60 Promille. Sie wurde in den 60er Jahren elektrifiziert. Die jetzt in der Aufarbeitung befindliche Berglok 95 1027 befuhr bis zur Aufnahme des elektrischen Betriebs die Strecke. (16. Januar 2009)
