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Volle Unterstützung durch Arbeitsgruppe im Landtag

Die Arbeitsgruppe „Eike von Repgow und Magdeburger Stadtrecht“ unter dem Vorsitz von Dr. Rüdiger Fikentscher (SPD) und Erich Reichert (CDU) hat sich geschlossen hinter den Vorschlag gestellt, das neue Justizzentrum in Magdeburg nach Eike von Repgow zu benennen. Die Mitglieder sicherten dem Vorstoß im Anschluss an ihre heutige Arbeitsgruppensitzung ihre volle Unterstützung zu. Sie begründeten ihren Vorschlag mit der bis in die heutige Zeit reichenden Bedeutung des Werkes von Eike von Repgow. „Der Sachsenspiegel des Eike von Repgow und das Magdeburger Stadtrecht gehören zum historischen Erbe der europäischen Rechtskultur. Eike von Repgows Rechtsbuch sowie die Freiheiten der Magdeburger Stadtbürger haben neben dem römischen und kanonischen Recht die kulturelle Einheit des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa begründet. Die Freiheiten der Magdeburger Stadtbürger wiederum bildeten die Grundlage der Rechtskultur der Dörfer und Städte Ostmitteleuropas. Das Magdeburger Recht erzeugte einen privilegierten Status in Polen, Böhmern und Mähren, in der Slowakei, in Ungarn, im Baltikum, in der Ukraine und in Weißrussland“, erklärten Fikentscher und Reichert. Hintergrund: In einem gemeinsamen Antrag haben sich alle Fraktionen des Landtages dafür ausgesprochen, die rechtsgeschichtliche Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts stärker zu fördern. Hintergrund ist das 800-jährige Jubiläum der Erwähnung Eike von Repgows. Vertreter aller Fraktionen des Landtages sind eingeladen, in der bisher aus CDU- und SPD-Vertretern bestehenden Arbeitsgruppe „Eike von Repgow und Magdeburger Stadtrecht“ mitzuwirken. (13. November 2007)

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