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Take: Positive Konjunktur führt zu erstem Fachkräftemangel

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Brigitte Take, rechnet mit einer weiterhin positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt. Alle wirtschaftlichen Indikatoren wiesen darauf hin, dass es im Frühjahr „einen weiteren Schub in Richtung mehr Beschäftigung“ geben könnte. Nach Jahren der Stagnation gebe es selbst in den einstigen Problembranchen Bauwirtschaft und Maschinenbau wieder gut gefüllte Auftragsbücher. Dies führe inzwischen in spezialisierten Unternehmen zu einem Fachkräftemangel. „Trotz hoher Arbeitslosigkeit gibt es keine Dreher, CNC-Fräser oder Modellbauer am Markt“, sagte Take. Angesichts der Krise habe die Wirtschaft in der Vergangenheit zu wenig für die eigene Nachwuchsförderung getan. Dies führe nun dazu, dass in zahlreichen Unternehmen mit dem vorhandenen Personal über die Kapazitätsgrenzen hinaus gearbeitet werden müsse. Take forderte eine verbesserte Planung in der Berufsausbildung. Aufgrund der rasanten Technisierung gebe es ständig neue Herausforderungen. In einigen spezialisierten Branchen sei es versäumt worden, junge Fachkräfte gezielt aus- und fortzubilden. „Aus diesem Grund muss es eine noch engere Kooperation zwischen Wirtschaft und Berufausbildung geben.“ Als weiteres Problem benannte Take das Lohngefälle zwischen Ost- und Westdeutschland. Viele junge Leute würden hier im Land ausgebildet und verließen dann die Unternehmen, wenn sie eine besser bezahlte Arbeit im Westen bekämen.

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