Zimmer: Tourismus in Sachsen-Anhalt profitiert
Der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Lars-Jörn Zimmer, hat die Neuregelungen im Rahmen des Investitionszulagengesetzes für das Jahr 2007 begrüßt. Damit wird die Förderfähigkeit auf Betriebe der Hotellerie, Jugendherbergen und Hütten sowie auf Campingplätze, Erholungs- und Ferienheime erweitert. Mit dem Gesetz, das nur für die neuen Bundesländer gilt, wird weiterhin eine Förderung von Erstinvestitionen in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes, von produktionsnahen Dienstleistungen und des Beherbergungsgewerbes sichergestellt. Die Förderung von betrieblichen Investitionen sei eines der zentralen Instrumente zur Förderung des Aufbaus der ostdeutschen Wirtschaft. Für das Land bedeute dies, dass künftig zahlreiche Neuinvestitionen und Arbeitsplätze im Tourismus gefördert werden können. Insbesondere dieser Bereich sei hierzulande stark im Wachsen begriffen. So seien von Sachsen-Anhalts Tourismus inzwischen über 45.000 Arbeitsplätze abhängig. Die Branche kann mittlerweile auf mehr als 6 Millionen Übernachtungen und einen Gesamtumsatz von 2,04 Milliarden Euro verweisen. Mit dem Investitionszulagengesetz 2007 wird die Investitionszulage für die neuen Länder bis 2009 verlängert. Das Volumen der Förderung bleibt mit jährlich rund 600 Millionen Euro nahezu unverändert. Mit der Fortführung der Investitionszulage bis 2009 werden Investitionen in Höhe von knapp 10 Milliarden Euro für die nächsten dreieinhalb Jahre ausgelöst. „Dies ist eine echte Förderung des Aufbau Ost, es senkt die Arbeitslosigkeit und begegnet der Abwanderung junger Menschen“, sagte Zimmer. Hinweis: Das neue Investitionszulagengesetz 2007 kann auf der Internetseite der Fraktion unter www.politik-plus.de herunter geladen werden.
