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Take warnt vor überhitzten Forderungen – Bewerberkarte könnte Probleme lösen

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Brigitte Take, hat vor überhitzten Forderungen im Zuge der Ausbildungsplatzsuche von Schulabgängern gewarnt. Immer wenn die Sommerferien beginnen, sei die öffentliche Diskussion vom Ritual zahlloser Vorschläge begleitet. Stattdessen aber müsse man die gemeinsamen Anstrengungen von Politik und Wirtschaft verstärken, um möglichst auch in diesem Jahr allen Schulabgängern eine Lehrstelle anbieten zu können. Die Kooperation im dualen System sei eine bewährte und habe in den zurückliegenden Jahren dafür gesorgt, dass in Sachsen-Anhalt das Lehrstellenproblem erfolgreich bewältigt werden konnte. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen seien Mittelstand und Handwerk ihren Ausbildungsplatzverpflichtungen nachgekommen. Als großes Problem bezeichnete Take die Mehrfachbewerbungen von Schulabgängern. Diese würden bis zum Tag des Ausbildungsbeginns dadurch zahlreiche Lehrstellen blockieren, die hierdurch anderen Bewerbern zunächst fehlten. Take empfahl in diesem Zusammenhang die Einführung einer so genannten Bewerberkarte, die beim Ausbildungsbetrieb abgegeben wird und somit Doppelbewerbungen ausschließen könnte.

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