Einheitliche Vermarktung des Harzes anstreben
Eine Sommer-Tour hat der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Lars-Jörn Zimmer, organisiert, um in den sachsen-anhaltischen Urlaubsregionen zum Thema Tourismus ins Gespräch zu kommen. In der vergangenen Woche war Zimmer zwei Tage lang (23./24.07.) zu Gesprächen im Harz zu Gast. In Vor-Ort-Terminen, u.a. mit dem Wernigeröder Landrat Dr. Ermrich und dem Geschäftsführer des Harzer Verkehrs Verbandes, Michael Lücke, wurden die aktuellen Entwicklungen des Harz-Tourismus beleuchtet. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer in der Bewertung einer einheitlichen Vermarktung des gesamten Harzes sowie der Notwendigkeit einer stärkeren Kooperation der örtlichen Partner. Lars-Jörn Zimmer dazu: "Wichtig ist es, den Harz als Tourismusstandort weiter zu stärken. Dazu zählen die auch die Attraktionen, wie die Harzer Schmalspurbahn, Theater oder auch die Bergwerksmuseen." Das Schloss und die Bibliothek besuchte Zimmer bei seinem Besuch in Ballenstedt. "Ich bin beeindruckt von dem, was hier in den vergangenen Jahren geschehen ist. Dies muss nun ausgebaut und vernetzt werden", so Zimmer. Nicht nur der großen Gastfreundschaft wegen kamen bei Zimmer schnell heimische Gefühle auf. Auch die Beziehung zu seinem Heimatlandkreis Bitterfeld rief ein Gefühl der Vertrautheit hervor - schließlich befand er sich an der Wiege Anhalts. Zimmer versprach, einen Kontakt zwischen der Kino-Sammlung im Ballenstedter Schloss und dem Industrie- und Filmmuseum in Wolfen, der Wiege des ersten praktikablen Farbfilms, herzustellen. In Wolfen kann die Film-Herstellung in eindrucksvoller Weise an Originalmaschinen miterlebt werden. Zimmer und sein CDU-Abgeordnetenkollege Wolfgang Gurke sind sich einig: "Die 'Perle' Ballenstedt an der 'Harzer Perlenkette' schöner und interessanter Ziele im Harz ist wichtiger Baustein bei der Vermarktung des Gesamtharzes."
