Take warnt vor Systemwechsel bei der Bürgerarbeit
Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Brigitte Take, hat einen Systemwechsel bei der Bürgerarbeit abgelehnt. Die Bürgerarbeit sei deshalb so erfolgreich, weil es ein „Prinzip aus fördern und fordern“ gebe. Dies unterscheide die Bürgerarbeit erheblich von sonstigen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten.
„Ich kann allen nur raten, den erfolgreichen Ansatz der Bürgerarbeit nicht zu verwässern. Die SPD ist mit ihrem kommunalen Kombilohn schon einmal gescheitert. Wer jetzt ein Kuschelarbeitsmarktprogramm fordert, betreibt unlauteren Wahlkampf und gefährdet das erfolgreiche Modell Bürgerarbeit“, sagte Take.
Alle Modellprojekte, einschließlich der bayerischen in Weiden und Hof hätten bewiesen, dass das bisherige Verfahren höchst effizient und erfolgreich für alle Beteiligten sei. Es enthalte weiterhin auch Elemente von Weiterqualifizierung und Ausbildung, die insbesondere Langzeitarbeitslosen wieder eine bessere Chance am ersten Arbeitsmarkt bietet. Darüber hinaus hätte sich bei allen Modellprojekten ein fester Bestandteil von Beschäftigungslosen plötzlich aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet, nachdem sie ein Jobangebot in der Bürgerarbeit erhalten haben. Take warnte ferner vor überzogenen Lohnforderungen bei der Bürgerarbeit. Priorität hätten die Löhne auf dem ersten Arbeitsmarkt.
