Take: Angriff auf feste Beschäftigung
Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Brigitte Take, hat vor einer Systemumstellung bei der Bürgerarbeit gewarnt. Gleichzeitig wies sie Forderungen der SPD nach höheren Mindestlöhnen zurück. Bürgerarbeit sei nicht die Lösung aller Arbeitsmarktprobleme, vielmehr sei sie ein innovatives Instrument in der Arbeitsvermittlung und sie sei dann erfolgreich, wenn sie in Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren Anwendung findet.
„Darüber hinaus bietet die Bürgerarbeit eine gute Möglichkeit für die Fortbildung und Weiterqualifizierung von Langzeitarbeitslosen und durch die regionale Einbindung auch eine gesellschaftlich akzeptierte Tätigkeit“, sagte Take.
Take wies Mindestlohnforderungen strikt zurück. „Sie können niemandem erklären, warum eine Friseurin mit einem Tarifabschluss und einer 40 Stundenwoche weniger verdient, als ein Bürgerarbeiter mit 30 Wochenstunden in einer Arbeitsmaßnahme“, so Take. Darüber hinaus sei das 4-Stufen-Modell der Bürgerarbeit die Grundlage für den Erfolg. Es gehe darum, so viel Arbeitslose wie möglich in Beschäftigung und Qualifizierung zu bringen. Dies erfordere die Einbeziehung aller regionalen Arbeitssuchenden.
