Die Einheit ist ein Wunder für Deutschland
Prof. Dr. Dagmar Schipanski Gast beim Neujahrsempfang in Brehna
TS.:Zum traditionellen Neujahrsempfang hatte der CDU-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld nach Brehna in das Sport- und Kulturzentrum geladen.
Für die Festrede wurde die Thüringer Landtagspräsidentin, Frau Prof. Dr. Dagmar Schipanski, eingeladen. Diese freute sich sehr über diese Geste „Ich fühle mich sehr geehrt hier bei Ihnen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld als Gast zu sein.“
Doch als erstes hatte ein junges dynamisches Nachwuchstalent die Bühne für sich. Die 18jährige Wolfener Gymnasiastin Judith Hermann, mit ihren Liedern aus der rockigen Musikszene brachte Sie die rund 300 Gäste richtig in Schwung. Und lang anhaltender Beifall war wohl Ausdruck dessen, dass dieser Auftakt doch mal etwas ganz anderes ist. Sie nutzte auch die Gelegenheit, ihr Projekt, ein Benefizkonzert für die Deutsche Krebshilfe am 21. März im Kulturhaus Wolfen, vorzustellen. Damit traf sie den Nerv des Publikums und gewann sofort die Sympathie von Dagmar Schipanski, die auch Präsidentin der Deutschen Krebshilfe ist.
„Wir haben viel zu tun in diesem Jahr, anstehende Probleme zu lösen“, wandte sich Kess des Vries aus Deetz, CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis 72. Er beschwor alle Gäste zu lernen, was die Menschen hier bewegt. Er werde immer nahe bei den Menschen sein, so des Vries
Als dann Dagmar Schipanski an das Rednerpult trat, griff sie zuerst den Ball auf, denn ihr Judith Hermann zugespielt hatte und sagte das sie noch nie mit „Tutti Frutti“ ans Rednerpult geschickt wurde und fand das richtig gelungen. Doch gleich danach erinnerte Sie daran, dass der Krebs jeden treffen könnte und jeder hat Angst davor. Rund 50 Prozent der Krebserkrankungen könnten aber heutzutage geheilt werden, und das habe auch viel mit dem Verpflichtung der Deutschen Krebshilfe zu tun, fügte sie an.
In ihrer Rede erinnerte sie vor allem auf den vor 20 Jahren erfolgten Fall der deutsch-deutschen Mauer und die damit verbundene Einheit unseres Vaterlandes. Sie nannte den Mauerfall „als etwas Unvorhergesehenes und Wunder für Deutschland“, ja für die ganze Welt. „Die DDR hat über ihre Verhältnisse gelebt und mehr Sozialleistungen versprochen, als sie leisten konnte“. Zur aktuellen Krise meinte sie, „dass wirtschaftliches Handeln einen Mehrwert schaffen muss“. Wirtschaft könne nicht Selbstzweck sein, Egoismus ist ein unbrauchbarer Motor. Es seien wieder „Gemeinsinn und Solidarität in unserem Land gefragt“. Ich blicke optimistisch in die Zukunft und dafür bekam sehr viel Applaus.
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